Der Alleskönner CBD – auch bei Corona?

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 Im Kampf gegen Corona versuchen Wissenschaftler/-innen auf der ganzen Welt Heilmittel zu finden. Einige zogen während der Forschung den Wirkstoff CBD, welcher Bestandteil der Hanfpflanze ist, in Betracht. Doch was ist CBD eigentlich und was kann der Wirkstoff, vor allem in Hinblick auf Corona?

Die Hanfpflanze wird seit vielen Jahren vielseitig eingesetzt. Daher gilt sie auch als einer der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Die Begriffe „Hanf“ und „Cannabis“ sind für viele Menschen erst einmal abschreckend, da sie bei vielen nur als Droge bekannt sind. Jedoch wirkt nur der Stoff THC in der Cannabis-Pflanze psychoaktiv und berauschend. Das CBD hingegen ist nicht psychoaktiv, wodurch die Verbraucher/-innen die gesundheitlichen Vorteile ohne ein High-Gefühl genießen können. 

Die Wirkung von CBD

CBD bedeutet Cannabidiol und so gehört es zu den Cannabinoiden. Der menschliche Körper besitzt ein eigenes Cannabinoid-System, weshalb das CBD mit den Rezeptoren interagieren kann. Diese Cannabinoid-Rezeptoren sind im ganzen Körper zu finden, was bewirkt, dass CBD an vielen Orten tätig sein kann. Das System ist verantwortlich für die Regulierung von Prozessen, wie beispielsweise der Leistung des Abwehrsystems, der Schmerzwahrnehmung, der Entstehung von Ängstenund der Stimmlage, sowie des Appetites und Schlafes. 

Welche CBD Produkte gibt es?

In der Medizin wird CBD häufig als Öl verabreicht. Dabei gibt es verschiedene Dosierungen. Welche Dosierung sinnvoll ist, sollte mit einem Arzt vereinbart werden. Das Öl kann in einigen Shops, aber auch im Internet, beispielsweise bei Cibdol erworben werden. Ebenfalls ist es möglich, CBD zu rauchen oder es als Tee zu trinken. Für beides gibt es jeweils verschiedene Produkte. Etwas aufwendiger aber möglich ist auch das Verarbeiten in Gebäcken oder anderen Gerichten. Mittlerweile gibt es aber auch Hautprodukte, wie beispielsweise die Cibdol CBD Cremes, welche äußerlich angewendet werden können.

Wogegen CBD eingesetzt wird?

Da es entzündungshemmend, beruhigend, angstlösend, schmerzstillend wirkt und Stress lindern kann, gibt es viele Einsatzgebiete. Es wird beispielsweise bei Angststörungen, Depressionen und Burnout eingesetzt. Zudem hilft es dabei, Schlafproblemen entgegenzuwirken. Patienten und Patientinnen in der Krebstherapie können zum Beispiel die Nebenwirkungen der Chemotherapie mit CBD lindern, aber auch ein positiver Einfluss auf die Tumore wurde festgestellt. Des Weiteren wird es gegen chronische Schmerzen oder entzündliche Gelenkserkrankungen eingesetzt. Bei Epilepsie wurden ebenfalls bereits Erfolge sichtbar. Auch bei Kopfschmerzen oder Menstruationsbeschwerden kann die Einnahme von CBD helfen.

CBD gegen Corona?

Das Corona Virus ist noch sehr neu, weshalb auf der ganzen Welt nach Medizin und Therapien gegen die Covid-19 Erkrankung geforscht wird. Es ist bekannt, dass das Virus über Tröpfcheninfektionen weitergegeben werden kann. Doch wie kann die Ausbreitung verhindert werden und welche Rolle spielen die Vorteile vom CBD dabei?

Wie bereits festgehalten, wirkt CBD entzündungshemmend, und so kann es Entzündungsreaktionen vorbeugen und als Ergänzung zu antiviralen Medikamenten gegen Corona nützlich werden. Gleichzeitig kann der Wirkstoff Auswirkungen auf die Produktion von Immunzellen haben. In dem Artikel „Brain, Behaviour and Immunology“ beschreiben US-Amerikanische Forscher/-innen, dass in ihren Versuchen CBD gegen Entzündungen der Atemwege und gegen Lungenfibrose (kann durch Corona entstehen) half. Andere Wissenschaftler/-innen stellten zusätzlich fest, dass CBD die Eintrittsstelle besetzt, in der Viren in die Zelle treten.

Inwiefern sich CBD im Kampf gegen Corona bewährt, muss durch weitere Studien erforscht werden. Fakt ist jedoch, dass es bereits positive Auswirkungen gezeigt hat und man zuversichtlich bleiben kann. 

Dennoch birgt CBD weitere Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven in der Medizin hinsichtlich anderer Krankheitsbilder. Es wird empfohlen, die Einnahme in Rücksprache mit einem Arzt zu vereinbaren.

Quelle: stuttgart-journal.de

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